Das Violoncello.

Das Violoncello wird auch Cello genannt und gehört zu den tiefen Streichinstrumenten. Die vier Saiten werden mit einem Bogen gestrichen, welcher mit Pferdehaar bespannt ist. Im Unterschied zur Violine und zur Viola wird das Cello beim Spielen sitzend zwischen den Beinen gehalten und mit dem Metallstachel auf dem Boden abgestützt. Mit seinem grossen Tonumfang eignet es sich als Bassinstrument genauso wie als Soloinstrument.

Für die jüngsten Kinder bietet die MSRT das Angebot "Doppelstrich" an. Es ermöglicht den Einstieg ab dem zweiten Kindergartenjahr.

Cello

Geschichte

Es gibt keine Aufzeichnungen, die genau belegen, wann das erste Cello gebaut wurde, doch zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde es erstmals schriftlich erwähnt. In der Anfangszeit wurde das Instrument ohne Stachel zwischen die Beine geklemmt. Das wird auch heute noch bei Konzerten in historischer Aufführungspraxis so gehandhabt. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Celli in der Regel mit einem Stachel am Boden abgestützt. Ab dem frühen 20. Jahrhundert ersetzte man die bis dahin üblichen Darmsaiten zunehmend durch Saiten aus Stahl oder Nylon. Dadurch wurden die Instrumente lauter und konnten sich im Orchesterklang besser durchsetzen. Das Cello übernahm die Rolle des "Generalbasses" oder "basso continuo", zusammen mit dem Cembalo, der Laute oder Orgel. Im 19. Jahrhundert hat sich das Cello zu einem beliebten Soloinstrument entwickelt, für das unzählige Konzerte komponiert wurden.

Klassisch: Kammermusik, Orchester, Solo, Solo mit Orchesterbegleitung.

Volksmusik: Appenzeller oder Toggenburger Hausmusik.

Rock, Pop, Jazz: Mit elektrisch verstärktem

Instrument in Bands.

Das Violoncello eignet sich sehr gut zum Zusammenspiel von Anfang an.